Design Zoom Redner sind:

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Prof. Dr. Gundolf S. Freyermuth

Freyermuths besonderes Forschungsinteresse gilt den sozialen, kulturellen und ästhetischen Konsequenzen der Digitalisierung. Gegenwärtig arbeitet er an einer Kulturgeschichte der Digitalisierung sowie an einer Geschichte und Theorie neuzeitlicher Audiovisualität.

Zoom Digitale Medien: Die Konsequenzen der digitalen Revolution

Wir leben in einer Mediengesellschaft, in der Informationen zu jeder Zeit und an fast jedem Ort zur Verfügung stehen. Durch ein verändertes Informationsverhalten im Zuge der digitalen Revolution, z.B. durch das Web 2.0, möchten Konsumenten zunehmend und zudem ihre eigenen Erfahrungen und Eindrücke mit anderen austauschen. Informationen werden nicht nur rezipiert, sondern diskutiert, kommentiert und optimiert. Informationskanäle müssen sich an den User anpassen. Nicht nur Informationsgestalter und Interfacedesigner müssen auf die neuen Gegebenheiten reagieren.

Vita

Prof. Dr. Gundolf S. Freyermuth lehrt an der ifs internationale filmschule köln angewandte Medienwissenschaften mit Schwerpunkt audiovisuelle Kunst und Kommunikation. Vor seiner Lehrtätigkeit arbeitete er als Redakteur für TransAtlantik, Ressortleiter und Reporter für den Stern, Chefreporter für Tempo sowie von 1994 bis 2004 an der amerikanischen Westküste als freier Fachautor für Kunst, Unterhaltung und digitale Kultur.

Projekte

Er hat zahlreiche Sachbücher, Romane und Drehbücher sowie über 400 Aufsätze und Artikel veröffentlicht, er ist Mitbegründer des Cologne Game Lab und gehört der Förderungskommission der Filmstiftung NRW an sowie der Jury des von Staatsminister Neumann verliehenen Innovationspreises des deutschen Films. Gegenwärtig arbeitet er an einer Kulturgeschichte der Digitalisierung sowie an einer Geschichte und Theorie neuzeitlicher Audiovisualität.

www.freyermuth.com
www.audiovisualität.de

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Dr. Harald Hoppe

Bio-Spitzenkoch Dr. Harald Hoppe ist Experte für Genuss- und Vitalqualität ökologischer Lebensmittel.

Zoom Ernährung: Innovative Konzepte im BIO-food Sektor

Hochqualitative Biolebensmittel haben ein großes Zukunftspotenzial auf dem Ernährungsmarkt. Die Vitalküche, aus regionalen und ökologisch-korrekten Lebensmitteln setzt sich nicht nur in privaten Haushalten durch. Verbraucher legen auch zunehmend großen Wert auf Transparenz und Sicherheit im Cateringbereich.

Vita

Bio-Spitzenkoch Dr. Harald Hoppe leitete 10 Jahre lang den Demeter-Verband und ist seit 2001 in der ökologischen Gemeinschaftsverpflegung tätig. Er liefert Bio-Komponenten für Gastronomie und Gemeinschaftsverpflegung und verwirklicht in Schulkantinen ein 7-Stationen-Buffet in 100% Bio Qualität. Er wurde mehrfach ausgezeichnet, u.a. als „Caterer des Jahres“ (2005 und 2007).

www.bio-catering.de

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Dr. Manfred Nelting

Der ärztliche Direktor der Gezeiten Haus Klinik in Bonn ist u.A. spezialisiert auf Burn-Out-Forschung und Psychotherapie bei Lebenskrisen.

Zoom Gesundheit: Die Suche nach dem Sinn

Die eigene Gesundheit wird zu dem zentralen Thema unserer Lebensgestaltung. Dabei ist Gesundheit längst weit mehr als “nur” die Abwesenheit von Krankheit und bezieht sowohl unser seelisches und soziales als zunehmend auch unser spirituelles Wohlbefinden mit ein. Die Einheit von Körper, Geist und Seele, im Sinne einer ganzheitlichen Betrachtung des Menschen ist in der Medizin auf dem Vormarsch. Prävention, Prophylaxe und Sinnsuche werden zu den Schlagwörtern auf dem Gesundheitsmarkt.

Vita

Nach 7-jähriger klinischer Tätigkeit 7 Jahre niedergelassen in Privatpraxis und allgemeinärztlicher Kassenpraxis mit Schwerpunkt Homöopathie/ Psychotherapie.

1992 Gründung der Tinnitus-Klinik Bad Arolsen als neurootologisch/ psychosomatische Fachklinik (zus. mit HNO-Kollegen). 10-jährige ärztliche Leitung und Geschäftsführung. Behandlung von rund 7.000 Tinnitus-Patienten stationär, 2.500 Hyperakusis-Patienten, großenteils im Rahmen von Depression und Burn-Out.

2004 Gründung der Gezeiten Haus Klinik in Bonn-Bad Godesberg und seitdem Ärztlicher Direktor der Gezeiten Haus Klinik

Wissenschaftliche Arbeit, Veröffentlichungen und Artikel zu Hörstörungen, AVWS, Burn-Out, Depression, Lebenskrisen, Genforschung, Gesundheitssystem.

Regelmäßig Reisen nach China zum Medizin-/TCM-Austausch und Kontaktpflege der früheren familiären Bande (die Familie hat von 1899 bis 1935 in Shanghai gelebt, Mutter und Großmutter von Dr. Nelting sind dort geboren).

www.gezeitenhaus.de


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Prof. Dr. Felicidad Romero-Tejedor

Die Designwissenschaftlerin Prof. Dr. Felicidad Romero-Tejedor beschäftigt sich mit dem Begriff der »Produktiven Semantik«. Die Produktive Semantik geht über die Produktsemantik hinaus: im Mittelpunkt steht die produktive Kreativität des Anwenders.

Zoom Designwissenschaften: Komplexitätsreduktion durch Design

Heutiges Design leidet unter den Konsequenzen der Rationalisierung. Design entwirft immer noch häufig glatte, scheinhafte Oberflächen, welche die Inkohärenz des Systems verdecken – dies verursacht Orientierungslosigkeit beim Konsumenten und Anwender. Vom Verbraucher wird das als unüberwindbare Komplexität erlebt. Paradoxerweise kann nur Design dieses Problem lösen, und zwar durch wohlverstandene Komplexitätsreduktion.

Vita

Felicidad Romero Tejedor, geboren 1967, studierte Design an der Universität Barcelona. Nach ihrer Licenciatura 1990 machte sie sich auf den Weg nach Deutschland, um durch einen Erasmus-Austausch an der HBK Braunschweig ihre Forschungsinteressen zur Phänomenologie der digitalen Medien zu realisieren. 1995 promovierte sie an der Universität La Laguna. Nebenbei arbeitete sie als Design-Freelancer in Barcelona und Braunschweig. Sie war Angestellte im Designbüro ITER in Barcelona. 1995 arbeitete sie an der Software-Entwicklung Medienmanager für die miro AG mit. Als Dozentin hatte sie Lehraufträge an der HBK Braunschweig (ID), an der FH Hannover (D&M), an der FH Flensburg (MI). Nach einer Vertretungsprofessur an der FH Flensburg bekam sie 2002 einen Ruf an die FH Lübeck. Seitdem ist sie dort Professorin für Design digitaler Medien.

2004 gründete sie das Designlabor der FH Lübeck und seitdem leitet sie es. Seit 1996 ist sie Redaktionsmitglied von »Öffnungszeiten. Papiere zur Designwissenschaft«, eine Publikationsreihe, die seit 2007 unter der Federführung des Designlabors der FH Lübeck produziert wird. Seit 2007 ist sie Mitglied der DGTF.

Projekte: Forschungsprojekte im Bereich des Cognition Design, der Didaktik im Mediendesign, der Szenarienentwicklung in digitalen Medien, der Designwissenschaft. Jüngstes Buch: Der denkende Designer (Olms 2007). Jüngster Aufsatz: «Design ist mehr: Fragen im Jahrhundert des Designs» (in: Öffnungszeiten. Papiere zur Designwissenschaft, Designlabor der FH Lübeck, 23/09).

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Dipl.-Kfm. Ulrike Rose

Die Wirtschaftswissenschaftlerin und Kulturmanagerin Ulrike Rose beschäftigt sich in ihrer Arbeit schwerpunktmäßig mit der Wahrnehmung urbaner Räume.

Zoom Architektur: Stadtkultur

Im Jahre 2050 werden, laut Expertenprognosen, zwei Drittel aller Menschen in Städten leben. Und doch gibt es Städte, die mit Schrumpfungsprozessen umgehen müssen. Unser Lebensraum in den modernen Metropolen definiert sich neu. Ökologische, soziale und ökonomische Systeme stehen vor großen Veränderungen. Wie wird sich das Leben in urbanen Räumen gestalten? Vor welchen Aufgaben stehen wir in unseren Städten aufgrund der klimatischen, sozialen und ökonomischen Veränderungen? Was bedeutet das baukulturell? Wie erreicht man eine Betroffenheit und ein verändertes Verhalten?

Vita

Ulrike Rose, Jahrgang 1965, studierte Wirtschaftswissenschaft mit Abschluss als Diplom-Kauffrau an der Universität Hamburg und schloss ein Ergänzungsstudium Kulturmanagement an der Hochschule für Musik und Darstellende Kunst in Hamburg ab. Von 1994 bis 2001 arbeitete sie in Hamburg als Kulturmanagerin unter anderem bei der Agentur ART FOR INDUSTRY sowie für die Kultur- und Lifestyle Häuser stilwerk in Hamburg und Berlin. 2001 wurde sie Geschäftsführerin des Fördervereins Bundesstiftung Baukultur e. V. und bereitet mit dem Vorsitzenden Professor Dr. Karl Ganser die Gründung der nun in Potsdam ansässigen Bundesstiftung Baukultur vor. Im Jahr 2006 kam sie als Leiterin der Geschäftsstelle der Landesinitiative StadtBauKultur NRW zum Europäischen Haus der Stadtkultur ins Ruhrgebiet.

Projekte

Sie war beteiligt an Konzeption und Umsetzung von zahlreichen Ausstellungen und Veranstaltungen zu Design- und Architekturthemen. 2001 initiierte sie gemeinsam mit sechs Designern und Museumsschaffenden das Internationale Designfestival DESIGNMAI in Berlin.

Ihre Arbeit bei der Landesinitiative StadtBauKultur NRW fokussiert insbesondere die Wahrnehmung urbaner Räume. Ulrike Rose setzt sich stark für Projekte ein, welche die Stadtgestalt thematisieren, 2008 entwickelte sie dazu die laufende mehrjährige Kampagne SEHEN LERNEN.

www.stadtbaukultur.nrw.de
www.sehenlernen.nrw.de

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Dipl. Psych. Stefan Baumann

Der diplomierte Konsumpsychologe Stefan Baumann übersetzt als Konsum- und Innovationsstratege Insights in Markenentwicklungen. Bei STURM und DRANG ist Baumann verstärkt für die psychologische Forschung und die Trend- und Szenarioplanung verantwortlich.

Zoom Konsumpsychologie: Servicedesign

Servicedesign betrachtet Dienstleistungen als Produkte, die eine wertschöpfende Funktion einnehmen und genauso systematisch entwickelt und gestaltet werden wie klassische Produkte. Da zudem viele Produkte austauschbar geworden sind eignen sich Services besonders zur Abgrenzung vom Wettbewerb. Entscheidend ist, dass die Services auf Kundenperspektive basieren, in den strategischen Markenführungsprozess eingebettet sind und einen relevanten emotionalen Mehrwert bieten. Sie gehen damit weit über Faktoren wie simple Freundlichkeit und unentgeltliche Extras hinaus und sorgen für individuelle Markenerlebnisse, die ein Unternehmen deutlich von der Konkurrenz unterscheiden.

Vita

Stefan Baumann startete seine Karriere nach dem Psychologiestudium in der qualitativen Marktforschung bei der GIM in Heidelberg, wo er sich mit Grundlagenstudien zur Lebensstilforschung beschäftigte. Im Trendbüro Hamburg, zu dem Baumann 1995 wechselte, entwickelte er aus der Trendforschung heraus Instrumente und Prozesse für die trendindizierte Markenführung.

2002 gründete er innerhalb der TBWA Deutschland STURM und DRANG als Agentur für Strategische Innovation, die er 2006 zusammen mit Europa Bendig aus der TBWA ausgründete, um sich selbständig zu machen. Partner der STURM und DRANG GmbH ist seitdem die MetaDesign AG, Berlin. Stefan Baumann ist Dozent an der Universität Mannheim für Wirtschaftspsychologie.

www.sturmunddrang.de

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Prof. Holger Ebert

Der Psychologe und Designer Prof. Holger H. Ebert ist Fachmann für Interaktionsdesign, Usability, Software-Ergonomie und die Produktion von Gegenständen mit emotionaler Qualität.

Zoom Designintegration: Der Mensch in Technik und Design, oder: Schluss mit Schematisierung und Instrumentalisierung!

Obwohl die Wissenschaften in den letzten Jahrzehnten enorme Fortschritte gerade in den designrelevanten Disziplinen gemacht haben (u.a. Neurobiologie, Kognitions-wissenschaften, Handlungswissenschaften, Risikoforschung, Emotions- und Motivationsforschung, Analytische Philosophie/Ästhetik) ist diese Entwicklung im Design allenfalls verzerrt, bruchstückhaft oder gar nicht angekommen. Immer noch wird am Fetisch Gegenstand gewerkelt als wäre er ein totes Ausstellungsstück an stelle eines komplexen, nie ganz durchschaubaren Handlungsobjekts, das aus einem Konglomerat von Zielen, Wünschen, Manipulationen und Affekten besteht. So gilt es, ein wenig mehr Verständnis für den »Inner Circle« unseres vielfältigen Gegenstandsbezuges zu wecken.

Vita

Studium des Industrial Design an der Hochschule für Bildende Künste Braunschweig, Schwerpunkt Technisches Design.

Studium der Psychologie an der Universität Carolo Wilhemina Braunschweig, Schwerpunkt Angewandte Psychologie, Arbeits- und Betriebspsychologie.

Gründer und Gesellschafter der ergon.design GmbH in Braunschweig (1982, seit 1998 mit Dipl. Des. Matthias Heimermann).

Wissenschaftlicher Assistent und Lehrbeauftragter am Institut für Visualisierungsforschung und Computergrafik der Hochschule für Bildende Künste Braunschweig.

Seit 1989 Professor der Fakultät Design an der Georg-Simon-Ohm Hochschule in Nürnberg. Lehrveranstaltungen in den Fächern Multimedia in Projekten und Disziplinen im Diplomstudiengang Kommunikationsdesign, im Bachelorstudiengang der Fakultät Design Modulverantwortlicher Professor für das Darstellungsmedium Interaktionsdesign.

Theorie-Lehrfächer: Medientheorie, Psychologie, Ästhetik.

Lehrbeauftragter der Fakultät Elektrotechnik, Feinwerktechnik und Informationstechnik (EFI) für Software-Ergonomie und Multimedia-Designprojekte.

Projekte

Mitglied der Gesellschaft für Arbeitwissenschaft (GfA) und im Verein Deutscher Ingenieure (VDI)

Verantwortlicher Leiter des DTP-Labors und Mitglied der kollegialen Leitung des Usability-Labors der Hochschule Nürnberg

Aktuelle Veröffentlichung: »Informationsarchitekturen des Kreativen. Design auf dem Weg zur Gestaltungswissenschaft«  In: Öffnungszeiten. Papiere zur Designwissenschaft 22/2008. Präsident der Fachhochschule Lübeck (Hrsg.).

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