Was ist das Thema der Veranstaltung?

Future Needs – Bedürfnisse der Zukunftsgesellschaften

Das Fokusthema der Pilotveranstaltung lautet Future Needs. Für innovative Designlösungen ist es notwendig, ökologische, ökonomische und kulturelle Aspekte der Gesellschaften von morgen schon heute zu erkennen.
Die thematische Auseinandersetzung mit Merkmalen und Bedürfnissen zukünftiger Gesellschaften bildet die Basis für das Trendscreening in Form von kurzen Impulsvorträgen.

Sustainable Design/ Nachhaltiges Design

Designer müssen aus der Bedürfnislage des Konsumenten heraus denken, um Potenziale und Synergieeffekte zu erkennen. Cross-industry Denken aus dem Verständnis von Marketing, Trendforschung und Wissensnetzwerken sind die Zukunftskompetenzen eines Gestalters. Dazu benötigt es kulturelles Einfühlungsvermögen, soziale Emphathie und ein psychologisches Verständnis für eine neue Form der verantwortungsvollen Gestaltung.

Die neuen Sinnmärkte

Kulturelles und soziales Know-how sind Schlüsselqualifikation für nachhaltige und verantwortliche Gestaltungslösungen. Die Suche nach Sinninhalten und der Hunger nach Ästhetik prägen die Märkte der Zukunft. Der Konsument muss in seinem gesamten Lebensstil verstanden werden. Viele zukünftige Gestaltungsaufträge sind durch die Kreation neuer Wertschöpfungen geprägt. Ein Gebrauchgegenstand überzeugt nicht mehr alleine durch seinen Produktvorteil. Design wird zum sinnstiftenden Faktor.



Was ist das Ziel der Veranstaltung?

Design-thinking als Zukunftskompetenz

Mit wachsendem Umweltbewusstsein ändert sich auch die Bedeutung des Designs. Eco-Chic, Green-/Sustainable: Design – heute weniger als formgebender Prozess sondern als integrative Disziplin in der Nachhaltigkeitsbewegung.
Der Design Zoom erweitert das disziplinäre Portfolio und klärt die Gestalterrolle der Zukunft: Der Designer wird zum Sinnproduzenten und Innovationstreiber der Wirtschaft.

Kreatives Querdenken

Designer müssen aus der Bedürfnislage des Konsumenten heraus denken, um Potenziale und Synergieeffekte zu erkennen. Kreatives Querdenken aus dem Verständnis von Marketing, Trendforschung und Wissensnetzwerken sind erforderlich um die Komplexität zukünftiger Gesellschaften zu durchdringen. Die Beschäftigung mit dem Fokusthema Future Needs, das durch unterschiedliche Objektive betrachtet wird, soll dazu anregen, Grenzen im Denken aufzulösen.

Kreativität als Wirtschaftsfaktor

Das Zusammentreffen von Studierenden mit Vertretern der Wirtschaft und Kreativbranche eröffnet neue Kontakte. Kooperationen zwischen Hochschule und der regionalen Kreativszene, Wirtschaft und Forschung können entstehen.Die Mischung aus Lehrenden, Professorinnen und Professoren, überregional anerkannten Experten und Praktikern der lokalen Kreativszene, Vertreter der regionalen Ökonomie und lokalen Nachwuchsdesignern verspricht einen lebendigen Austausch. Der Design Zoom stärkt so die Vernetzung von Kreativ- und Ideenwirtschaft in der Region. Ein Pool an kreativen Köpfen unterschiedlichster Colour, vom rationalen Macher bis zum wilden Träumer soll für eine fruchtbare Atmosphäre sorgen.

Zukunftsinnovationen gestalten sich zunehmend als ganzheitliche Lösungen und entstehen in einem Netzwerk aus Spezialisten, die ihre Ansichten kombinieren müssen. Ein solches Netzwerk soll durch den Design Zoom gestärkt werden.

Verantwortlich Gestalten
Die Spielregeln für Design als holistische und integrierende Disziplin haben sich radikal geändert, Ethik und Hedonismus sind längst kein Widerspruch mehr. Ökobilanz und Sozialverträglichkeit werden genau unter die Lupe genommen. Ökonomie kann nicht mehr ohne Ökologie gedacht werden kann, Business und Moral gehören eng zusammen.

Hier fängt Design von morgen an.

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